Meine Bilanz 2021

Noch viel mehr als im verganenen Jahr wird der coronabedingte Einbruch der Steuereinnahmen das Jahr 2021 prägen. Während es 2020 noch großzügige Kompensationen durch das Land und den Bund für die Ausfälle gab, gehen nun die Steuereinnahmen rapide zurück. Das hat auch Auswirkungen auf die Projekte. In 2021 werden wir neben der Schule noch einige Dinge umsetzen können, die schon länger auf der Agenda stehen. Wenn dann aber die Wirtschaft nicht wieder anspringt, werden wir die sprichwörtlichen kleineren Brötchen backen müssen..

 

Die einzelnen Investitionen und Projekte im Überblick:


 

Weniger Verkehrslärm in Randeggs Ortsmitte:
Begrenzung auf Tempo 30 ganztags

Der Lärmaktionsplan macht es möglich – Tempo 30 für Randegg ganztags
Ein lang gehegter Wunsch wird Realität: Tempo 30 ganztags sorgt für weniger Lärm in Randeggs Ortsmitte.

Ein lang gehegter Wunsch der Randegger Bevölkerung konnte zum Jahreswechsel 2020/21 endlich umgesetzt werden. Nicht nur nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens, sondern ganztags gilt nun auf der viel befahrenen L 190 quer durch die Ortsmitte Tempo 30. Die Steigung, die enge Stellung der Häuser, aber auch die hohe Zahl der Randegg durchquerenden Fahrzeuge führt bei den Anwohner*innen zu einer besonders hohen Lärmbelastung.
Nachdem der Gemeinderat im Sommer Tempo 30 im Rahmen der Lärmaktionsplanung beschlossen hatte, fiel die Entscheidung im Regierungspräsidium Freiburg sehr zügig. Nun bleibt zu hoffen, dass diese Temporeduzierung auch eingehalten wird und den lärmgeplagten Anwohner*innen die entsprechende Entlastung bringt.

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Für die Schüler*innen und Berufspendler*innen:
Bahnlinie wird ab 2022 neu ausgeschrieben

Hoffentlich bald stabilere Zugverbindungen für Gottmadingen
Bessere Aussichten für Schüler*innen und Berufspendler*innen: Die Strecke wird ab 2022 neu ausgeschrieben.

Der dauerhafte Druck auf das Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn zeigt Wirkung. Um die Qualität auf der Zugstrecke von der Schweiz über Gottmadingen nach Singen für Schüler*innen und Berufspendler*innen zu verbessern, hat sich das Verkehrsministerium, nicht zuletzt auf massiven Druck der Gottmadinger Eltern und von mir, zur vorzeitigen Vertragsauflösung des Beförderungsvertrages mit der DB Regio AG entschlossen. Seit die DB Regio im Jahr 2017 die Strecke vollständig übernommen hat, ist es von Jahr zu Jahr zu schlechteren Leistungen der Bahn gekommen. Züge sind vermehrt ausgefallen, nicht rechtzeitig aus der Wartung zurückgekehrt oder das ausreichende Wagenmaterial, besonders in den morgendlichen Stoßzeiten, hat gefehlt.

 

Dieser, vor allem für unsere Kinder unzumutbare Zustand hat mich veranlasst, die Zustände immer wieder öffentlich anzuprangern und auch in Schreiben an den Verkehrsminister und den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg den Druck zu erhöhen. Ich bin der Meinung, wenn Viele sich lange genug wehren, dann bekommt man irgendwann auch in ein dickes Brett ein Loch gebohrt. Ich freue mich in diesem Sinn, dass ab dem Fahrplanwechsel im Herbst 2022 ein neuer Betreiber die Strecke übernehmen soll. Es ist nicht zuletzt auch unsere Aufgabe, in der Region dafür zu sorgen, dass die Zusage des Landes, die Neuausschreibung stark an Qualitätskriterien und nicht mehr einzig und allein am Preis auszurichten, mit Leben erfüllt wird.

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