Meine Bilanz 2013

Was haben wir gemeinsam in meinem ersten Jahr der zweiten Amtszeit als Bürgermeister in Gottmadingen bewegt? Was waren die Schwerpunkte und wo wurde investiert?
Gerne gebe ich Ihnen einen Überblick über „meine Bilanz“, die selbstverständlich widerspiegelt, was wir gemeinsam und damit meine ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, den Gemeinderat und vor allem auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, umgesetzt haben.

Selbstverständlich beinhaltet dieser Kurzüberblick vor allem eine Übersicht über die wichtigsten Bau- und Sanierungsprojekte der Gemeinde. Aber, wie auch in den ersten acht Jahren meiner Arbeit für Gottmadingen, ist dies bei weitem nicht alles. Auch im sozialen und gesellschaftlichen Bereich, bei der Fürsorge für unsere Kinder und Jugendlichen, bei der Bildung und dem Vereins- und Kulturleben setzen wir gemeinsam Akzente und entwickeln unsere Heimatgemeinde positiv weiter. Ein wichtiges Beispiel war hier die Planung für und die Entscheidung über unser Freibad mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Die einzelnen Investitionen und Projekte im Überblick:

Für die Ortsteile:
Radweg nach Randegg ausgebaut

Der fertig gestellte Radweg von Gottmadingen nach Randegg

Von vielen Randeggern gewünscht: Eine geteerte Verbindung als Radweg nach Gottmadingen

Mit der Asphaltierung des Radwegs zwischen Petersburg und Gottmadingen ist für viele Randeggerinnern und Randegger ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen. Nun kann man auf kürzestem Weg, auch bei feuchter Witterung, vom Ortsteil Randegg „trockenen Fußes“ nach Gottmadingen radeln. Die neue Verbindung macht weder einen Umweg über das Bibertal, noch führt sie auf einer anstrengenden Rute über den Hebsack. Das Projekt hat sich kontinuierlich auf der Prioritätenliste nach vorne geschoben, bis es 2013 endlich realisiert werden konnte. Ich denke, es war richtig so lange zu warten, bis wir für das rund 136.000 Euro teure Bauprojekt auch 66.250 Euro Landeszuschuss und 33.125 Euro Unterstützung des Landkreises Konstanz sichern konnten. Nicht nur für Freizeitradler, sondern auch für Besorgungen im Kernort Gottmadingen und für die vielen Schülerinnen und Schüler, Berufspendlerinnen und Berufspendler haben wir nun eine sichere Verbindung.
Lesen mehr: Dorfgespräch vom 18. Oktober 2010 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Für unsere Kleinsten:
Eine gute Kinderbetreuung ist ein starker Standortfaktor

Zweiter Anbau für eine Kleinkindgruppe im Kindergarten Täschen

Der zweite Anbau für eine Kleinkindgruppe im Kindergarten Täschen ist fertig. Damit wurden in kurzer Zeit 20 zusätzliche Plätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen

Wann immer ich mit jungen Familien spreche, die nach Gottmadingen gezogen sind, höre ich, dass das gute Kindergartenangebot ein wichtiger Entscheidungsgrund gewesen ist. Wir haben hier bereits kräftig investiert und machen weiter:
Die Kleinkindbetreuung im Kindergarten “Im Täschen” wird weiter ausgebaut und der Neubau des Katholischen Kindergartens steht kurz vor der Fertigstellung.
Steigenden Bedarf im Bereich der Kleinkindbetreuung hat auch die Gemeinde Gottmadingen. So konnten wir noch einmal das Investitionsprogramm des Bundes „Kinderbetreuung Finanzierung bis 2013“ nutzen, um einen weiteren Anbau für eine Kleinkindgruppe mit zehn Kindern an unseren Kindergarten “Im Täschen” zu erstellen. Bei Baukosten von rund 490.000 Euro (darin sind auch dringend notwendige Vordächer am Hauptgebäude enthalten) sind dies immerhin 120.000 Euro Zuschuss. Damit werden wir dem steigenden Bedarf gerecht und haben einen weiteren Baustein für eine familienfreundliche Kommune und für die Vereinbarkeit für Familie und Beruf geschaffen. Wir investieren in diesem Bereich aber nicht nur in Gebäude, sondern auch bei den laufenden Betriebskosten. Insbesondere bei den Personalkosten engagiert sich die Gemeinde Gottmadingen von Jahr zu Jahr stärker. Eine wichtige Ergänzung zu unserem Angebot konnten wir, wie ich finde, durch eine Verlängerung der Vereinbarung mit dem Tagesmütterverein erreichen. Gemeinsam schaffen wir es, durch Tagesmütter das gute Betreuungsangebot der Gottmadinger Kindergärten zeitlich zu ergänzen.
Lesen Sie mehr: Dorfgespräch vom 26. Juli 2012 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Mitten in der Bauphase: Der katholische Kindergarten

Eine der wichtigsten Investitionen für die Zukunft der Kinderbetreuung in Gottmadingen ist der 5-gruppige Kindergarten St Martin für fast 2,5 Millionen Euro

Die größte und wichtigste Zukunftsinvestition im Bereich der Betreuung von Kindern ist der Neubau des fünfgruppigen Katholischen Kindergartens St. Martin. Fast 2,5 Millionen Euro, zum allergrößten Teil finanziert durch die politische Gemeinde, wollen wir hier während der langen Bauphase bis Ende Januar 2014 ausgegeben. Zu Beginn des Februars werden die Kinder ihr neues Gebäude in Besitz nehmen können. Ich bin der Meinung, gemeinsam mit der Katholischen Kirche vor Ort setzen wir hier ein starkes Zeichen für Gottmadingens kinderfreundliche Zukunft.
Lesen Sie mehr: Dorfgespräch vom 18. Mai 2013, Dorfgespräch vom 4 Juli 2012, Dorfgespräch vom 1. Juni 2011 und Dorfgespräch vom 14. Mai 2009 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Für die Infrastruktur im Ort:
Straßenerneuerung im Steiner Weg

Zweiter Bauabschnitt im Steiner Weg

Jedes Jahr ein Projekt im Straßenbau und bei der Sanierung der Abwasserleitungen: Zweiter Bauabschnitt im Steiner Weg

Ich bleibe bei meiner Überzeugung: Wir müssen uns auch kontinuierlich um unsere Infrastruktur, vor allem um die Straßen kümmern, das bedeutet, dass wir jedes Jahr ein Projekt angehen müssen, um bei diesen sehr teuren Infrastrukturmaßnahmen auch voran zu kommen. Wichtig ist mir dabei, dass wir genau da Straßenprojekte angehen, wo im Untergrund die Kanalisationen ersetzt werden müssen. Leider sind nämlich viele Abwasserleitungen sehr in die Jahre gekommen und brechen teilweise richtig gehend zusammen. Komplett ersetzten statt punktuell zu reparieren, ist dann Devise. Leider müssen das nicht immer zwangläufig die Fahrbahnen mit dem schlechtesten Fahrbahnbelag sein, wo uns die Abwasserleitungen im Untergrund zu einer Komplettsanierung zwingen. Auch 2013 sind wir mit einem 267 m langen Abschnitt im Steiner Weg hierbei gut voran gekommen. In einer intensiven und, nach meiner Meinung, sehr guten Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern bei mehreren Dorfgesprächen, konnten wir uns auch auf einen Kompromiss einigen, in Bezug auf die Anordnung von Baumquartieren, Parkmöglichkeiten und das Maß der Verkehrsberuhigung.
Lesen Sie mehr: Dorfgespräch vom 17. Januar 2013 und Dorfgespräch vom 12. Dezember 2012 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Für das Erinnern:
Neugestaltung des Synagogenplatzes in Randegg

Würdige Gestaltung des Synagogenplatzes

Bei der würdige Gestaltung des Synagogenplatzes in Randegg stellt uns die im Untergrund gefundene Mique vor ganz neue Herausforderungen

Die bereits vor einigen Jahren unter breiter Beteiligung der Bürgerinnern und Bürger, des Förderkreises für Kultur und Heimatgeschichte und einer Schulklasse der Eichendorffschule erarbeitete Konzeption für die Umgestaltung des Platzes der ehemaligen Synagoge in Randegg haben wir 2013 angepackt. Die notwendigen Mittel für eine würdige Gestaltung dieses Ortes der Erinnerung konnten wir im Haushalt bereit stellen. Vor vollkommen neue Herausforderungen stellten uns dabei zuerst die bröcklende Mauer entlang der Straße und dann die Funde im Untergrund, wo sich nicht nur die ehemaligen Grundmauern sondern auch ein jüdisches Ritualbad, eine sogenannte Mikwe, abzeichneten. Nach der sorgfältigen Freilegung und Dokumentation durch den Kreisarchäologen Dr. Hald ging es um das beste Konzept für eine langfristige Sicherung dieses historischen Erbes. Ich bin sicher, dass wir es mit der Fertigstellung des Platzes im Jahr 2014 miteinander schaffen werden, sowohl die Sicherung dieses Erbes als auch unsere Konzepte für die Neugestaltung dieses Ortes sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Lesen Sie mehr: Dorfgespräch vom 21. März 2013 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Für die Umwelt und die Verbesserung unsers Ortsbildes:
Renaturierungsmaßnahmen am Riederbach

Renaturierung am Riederbach

Gut für die Umwelt und gut für das Ortsbild: Renaturierung am Riederbach

Schon im Vorgriff auf die geplante Ausweisung des Gewerbegebiets in Bietingen hat die Gemeinde 2013 ökologischen Ausgleichsmaßnahmen am Riederbach durchgeführt. An unterschiedlichen Stellen, nämlich an einem alten Stauwehr unterhalb des Bauhofes, am Bauhof selbst, an der Fahr-Kantine und an der Brücke nahe der Hebelhalle wurden Abstürze beseitigt und durch sogenannte raue Rampen, die den Kleinlebewesen das Wandern im Bach erleichtern, ersetzt. Dadurch und vor allem auch durch den Abbruch eines kleinen Bereichs der hässlichen Betonstützmauer im Bereich des Absturzes bei der Hebelhalle ergibt sich auch optisch eine Verbesserung. Insgesamt haben wir für dieses Projekt 203.000 Euro investiert und dabei 85.000 Euro Zuschüsse des Landes in Anspruch nehmen können.

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Für die Benachteiligten:
Behindertengerechter Zugang zum Rathaus

Altes Rathaus mit behindertemgerechten Eingang und neuer Toilettenanlage

Altes Rathaus mit behindertemgerechten Eingang und neuer Toilettenanlage für die Mitarbeiter und Besucher

Dringend Zeit war es für Veränderungen am Alten Rathaus in der Ortsmitte. Nicht nur die Toiletten im feuchten und müffelnden Keller waren eine Zumutung für Mitarbeiter und Besucher und konnten im Zuge der Umgestaltung gleich anschließend an das Foyer im Erdgeschoss in wesentlich moderner Erscheinungsform und vor allem auch behindertengerecht untergebracht werden. Auch der Zugang zum Rathaus mit den Stufen, der schweren, nicht automatisierten Eingangstüre und die für Behinderte nicht zu erreichende Klingel waren eine Zumutung. Nachdem die grundsätzliche Sanierung des Alten Rathauses durch einen Bürgerentscheid abgelehnt wurde, hat der Gemeinderat sehr lange und kontrovers diskutiert, ob man für diesen neuen Zugang, der nicht nur Behinderten sondern auch älteren gehbehinderten Mitbürgern und jungen Familien mit Kinderwagen dient, nur ein Provisorium oder eine endgültige Lösung bauen sollte. Dazu fand auch ein Dorfgespräch mit Bürgerinnen und Bürgern statt, das leider schlecht besucht war und auch keine eindeutige Meinung zur Frage „Sollen wir mehr Geld für schöner Gestaltung ausgeben?“ erbrachte. Schließlich gab der Kostenunterschied zwischen ca. 82.000 und 22.000 Euro den Ausschlag für das jetzt gebaute Provisorium. Das mag zwar nicht schön sein, ist aber zweckmäßig und wird wohl, wenn in einigen Jahren eine endgültige Sanierung des Rathauses in Angriff genommen werden muss, wieder weichen.
Lesen Sie mehr Dorfgespräch vom 5. Februar 2013 zum Thema!

Zurück zur Übersicht über die Bilanz

Diese Aufzählung der Projekte erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Vieles weitere wurde angestoßen oder ist mitten in der Umsetzung, aber noch nicht fertig gestellt. Zentrale Themen sind hier die Diskussion um die Sanierung des Höhenfreibads und die jetzt beginnende Generaldebatte über die bauliche Zukunft des Eichendorff-Schulzentrums, aber auch Projekte wie die schnelle Internetversorgung in Ebringen und die umweltfreundliche Erneuerung unserer Straßenbeleuchtung.

Schauen Sie ab und an auf meiner Homepage vorbei oder sprechen Sie mich direkt zu aktuellen Projekten an. Ich bin für Sie erreichbar, hier finden Sie meine Kontaktdaten!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.