Dorfgespräch am 05.02.2013

Behindertengerechter Zugang zum Alten Rathaus

 

Am Alten Rathaus sollen 2013 die Toiletten saniert und ein behindertengerechter Eingang gebaut werden.

Die Frage wie der behindertengerechte Eingang gestaltet werden soll, stand im Mittelpunkt des Dorfgesprächs. Der Neubau der Toilette wurde von allen Bürgerinnen und Bürgern begrüßt.

Rund 25 Bürgerinnen und Bürger diskutierten über die Baumaßnahmen am Alten Rathaus mit. Im Mittelpunkt stand sowohl die Verlagerung der WC-Anlage als auch die Schaffung eines behindertengerechten Zugangs. Da die WC-Anlage im Keller sehr in die Jahre gekommen ist, der Abgang dorthin steil und der Keller insgesamt auch sehr modrig ist, war es für die Zuhörerinnen und Zuhörer keine Frage, die rund 77.000,00 € für eine grundlegende Modernisierung der WC-Anlage auszugeben. Sie soll direkt an das Foyer angeschlossen werden. Hierfür können die frei gewordenen Räume des ehemaligen Grundbuchamtes genutzt werden. Ebenfalls an dieser Stelle bereits vorgesehen, ist ein Platz, in dem später bei einem weiteren Sanierungsschritt des Hauses ein Lift in die Obergeschosse eingebaut werden könnte.

Aus der Reihe der Zuhörerinnen und Zuhörer wurde bemerkt, dass die alte Anlage im Keller weder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch den Gästen im Hause bei Trauungen zugemutet werden kann. Es wurde angeregt, nach dem Umbau die Toilette dann auch während der Öffnungszeiten genauso wie im Rathaus gegenüber dem Bahnhof als öffentliche Toilette zur Verfügung zu stellen.

Deutlich kontroverser verlief die Diskussion um den Zugang ins Haus. Nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern auch für Gehbehinderte, Rollatorenbenutzer und Familien mit Kinderwägen braucht es einen anderen Zugang. Zu entscheiden ist hier zwischen der doppelläufigen und ästhetisch schönen, aber mit rund 84.000,00 € sehr teuren Lösung oder einem Provisorium, das solange seinen Dienst versieht, bis das Haus grundsätzlich saniert wird. Dieses Provisorium wäre für rund 21.000,00 € baubar, passt aber optisch nicht zum Haus. Auch aus der Bürgerschaft gab es zahlreiche Argumente für die eine oder die andere Lösung.

Für mich hat sich gezeigt, dass niemand grundsätzlich die Notwendigkeit bestritten hat, das alte Rathaus als öffentliches Gebäude mit Publikumsverkehr zeitgerecht aufzuwerten. Über die Frage, wie viel Geld über die Gestaltung der Eingangssituation nun ausgegeben werden soll, muss der Gemeinderat endgültig entscheiden.

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