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Derzeit gibt es 12 Kommentare zur Seite Ihre Meinung

  1. Harald Dubois sagt:

    Nun gut jetzt sind wir schuldenfrei. Dafür haben wir Bürger höhere Abgaben zb bei der Grundsteuer akzeptiert. Wann werden wir denn wieder entlastet? Das Ziel ist doch erreicht. Ist ja wie mit der nicht endenden Solidaritätsabgabe.
    Die Wahlversprechen (beide Seiten)in den Flyern werden hoffentlich noch konkreter sonst schlage ich vor im Sinne des Umweltschutzes das Papier zu sparen

    • Michael Klinger sagt:

      Sehr geehrter Herr Dubois,
      Sie liegen vollkommen richtig mit Ihrer Anmerkung. In der Tat haben die Bürgerinnen und Bürger von Gottmadingen einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass wir heute schuldenfrei sind. Dafür sage ich ausdrücklich „Danke“!
      Ich denke, es geht nun für die Zukunft darum, dass wir gemeinsam überlegen, wie wir schuldenfrei bleiben. In vielen Gesprächen, die ich führe, werden mit der gleichen Begründung „Schuldenfreiheit“ viele berechtigte Wünsche für Investitionen bzw. für das Ausgeben von Geld an mich herangetragen: mehr Straßen sanieren, das Freibad sofort in Angriff nehmen, mehr Winterdienst, Hundetoiletten und Beutel kostenlos an alle Hundebesitzer verteilen usw. usw.
      Auf der anderen Seite stehen berechtigte Wünsche wie Ihrer, nämlich „billigere Kindergartenplätze, weniger Grundsteuer, weniger Gewerbesteuer, weniger Hundesteuer usw.“.

      Wir können einen Euro nur ein Mal ausgeben oder nur ein Mal darauf verzichten, dass wir ihn einnehmen. Wenn wir alle Wünsche beim Geld ausgeben erfüllen oder bei allen Einnahmen senken, werden wir bald Schiffbruch erleiden.
      Ich kann mir sehr gut vorstellen, mehr zu tun oder weniger einzunehmen, die Debatte wie und wo müssen wir aber gemeinsam führen. Dafür bin ich offen.

  2. Harald Dubois sagt:

    Regenwasser ableiten kostet Geld zb für Rückhaltebecken etc dafür zahlen wir nun eine neue Abgabe. Die Kosten sind aber nicht neu. Bisher waren sie im verbrauchsabhängigen Abwasserpreis mit einkalkuliert. Diesen erhöhten Preis zahle ich immer noch. Zusätzlich doppelt. Wann also sinkt mein Abwasserpreis oder was geschieht mit den zusätzlichen Einnahmen

    • Michael Klinger sagt:

      Sehr geehrter Herr Dubois,
      vielen Dank für Ihre Frage. Gerne antworte ich Ihnen, weil ich weiß, dass dieses Thema viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt.
      Zuerst einmal ist es so, dass sich auch in der Verwaltung niemand (vor allem auch ich) die sogenannte gesplittete Abwassergebühr gewünscht hat. Vielmehr müssen wir sie als Gemeinde einführen, weil ein Bürger in Baden-Württemberg geklagt hat, weil die „alte“ Berechnung ungerecht war.
      In der Summe nimmt die Gemeinde nach der Aufteilung der Gebühren auf das Schutz- und das Regenwasser genau gleich viel Geld ein wie vorher mit einer „einheitlichen“ Gebühr, die sich nur am verbrauchten Frischwasser orientiert hat. Die Summen teilen sich nur anders auf. Beispiel:
      Früher hat z.B. ein Supermarkt viel Regenwasser vom Dach eingeleitet und ganz wenig Frischwasser verbraucht, also wenig Abwasser bezahlt, aber viel produziert. In einem Hochhaus wohnten viele Mieter. Das Hochhaus hat ein kleines Dach, es wurde wenig Regen eingeleitet, aber alle zusammen verbrauchen viel Wasser: Es wurde also auch viel Abwasser bezahlt.
      Nach der neuen, getrennten Berechnung ist der Preis für Schmutzwasser geringer als die frühere „alte“ Abwassergebühr. Die Hochhausbewohner werden entlastet. Dafür gibt es nun noch die Bezahlung für Regenwasser anhand der versiegelten Flächen. Der Supermarkt wird belastet. In der Summe bleiben die Einnahmen der Gemeinde über alle Gebührenzahler gleich. Die Kosten sind nämlich nur durch eine andere Abrechnungsart nicht gestiegen (außer den Kosten für die Einführung des Systems an sich) und über die Abwassergebühren darf die Gemeinde nur die tatsächlichen Kosten umlegen.
      Ich gebe zu, das ist kompliziert, aber ich hoffe, ich konnte es verständlich erklären.

  3. Harald Dubois sagt:

    Wann gibt die Gemeinde ihren Taum vom Investorprinzen auf und beseitigt zumindest provisorisch das häßliche Denkmal städtebaulicher Fehlplanung (nicht Aera Klinger) am Bilgerplatz. Bitte die Frage lautet nicht: warum sieht es dort so aus sondern wann geschieht etwas dagegen. Spende freiwillig einen Sack Blumenerde und einen Karton Grassamen

    • Michael Klinger sagt:

      Sehr geehrter Herr Dubois,
      ich bin leider nicht ganz sicher, was Sie mit „Traum vom Investorenprinz“ meinen. Ich nehme an, Sie meinen, dass wir auf jemanden warten, der die freien Flächen bebaut?
      Gerade aktuell verhandeln wir mit einem Bauträger, der gerne zwei Mehrfamilienhäuser bauen möchte. Dann wird aus dem „Traum“ ein Stück Realität. Aus vielen Gesprächen mit Familien weiß ich, wie sehr gerade auch Mietwohnungen und Eigentumswohnungen in Gottmadingen gesucht werden. Nicht jeder kann und will ein Einfamilienhaus bauen.
      Wir ändern den Bebauungsplan derzeit ab, da die Planung bislang immer zu viele Häuser zu dicht aufeinander vorgesehen hat. Dabei wird auch entlang der B34 ein breiterer Grünstreifen entstehen. Wenn Sie hier für die Gestaltung Vorschläge haben, sind diese herzlich willkommen!

  4. Harald Dubois sagt:

    Nicht kompliziert. Da wohn ich wohl in einem Supermarkt wenn ich meine Abrechnung betrachte.1,60€/m3 + 0,40€/m2 sollen also für Gottmadingen im gesamten gesehen keine versteckte Erhöhung sein?

    • Michael Klinger sagt:

      Sehr geehrter Herr Dubois,
      Sie dürfen mit glauben, dass insgesamt die gleichen Gebühren umgelegt werden. Falls nicht, kann man es auf der Homepage der Gemeinde in den Gemeinderatsunterlagen, die wir für alle Bürgerinnen und Bürger online stellen, nachlesen.
      Bis 2009 betrug die “alte” Gebühr je m3 Abwasser noch 2,25 Euro. Die “neue” Gebühr für Schmutzwasser ist deutlich billiger, nämlich aktuell 1,55 Euro je m3. Das ist genau die Senkung von der ich im Gegenzug zur Einführung der Kosten für das Regenwasser gesprochen habe.

  5. Gert Nellen sagt:

    Fluglärm. Warum steht dazu nichts in Ihrem Wahlprogramm ? Im heutigen Südkurier Online steht, dass sich der Fluglärm über Gottmadingen verachtfachen kann. Initiative ergreift der Gailinger Bürgermeister, warum ist es in Gottmadingen zu diesem Thema so still ?

  6. Michael Klinger sagt:

    Sehr geehrter Herr Nellen,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu diesem wichtigen Thema. Dass nichts im Wahlprogramm steht, heißt nicht, dass mir das Thema egal ist und dass ich mich nicht darum kümmere (Manches ist auch einfach eine Frage des Platzes, sonst schreibt man am Ende ein Buch statt ein Programm).
    Im Gegenteil, ich habe unseren Landrat zu einer Fluglärmbegleitsitzung ins Verkehrsministerium nach Bonn begleitet. Leider ist mein Eindruck, vor allem seit ich das „Zusatzprotokoll“ kenne, das uns bislang verheimlicht wurde, dass die Verhandlungsführer auf deutscher Seite sich haben über den Tisch ziehen lassen.
    Was tun? Die einzige Chance, die wir haben, ist als Region zusammenzustehen und die Ratifizierung des Vertrags zu verzögern, bis die Dinge, die uns belasten könnten, klarer und besser geregelt sind. Hinter den Initiativen von Andreas Jung und der Landräte zu diesem Thema stehe ich, wie alle Bürgermeister hier in der Region, voll und ganz. Es ist übrigens nicht so, dass nur Gailingen aktiv wird. Es betrifft alle Gemeinden im Raum Singen. Gailingens Bürgermeister übernimmt in diesem Sinne „nur“ eine Art Sprecherrolle. Das finde ich sinnvoll, weil es auch sicher stellt, dass die Region mit einer Zunge spricht.
    Eine Bemerkung zum Schluss: Ich bin seit Jahrzehnten beim Bund für Umwelt und Naturschutz engagiert, manche halten mich auch „für einen Grünen“….
    Auf eines können Sie sich deshalb verlassen: Natur- und Umweltschutzthemen sind mir nicht egal.

  7. Bettina Fahr sagt:

    Gratuliere, ich konnte sie zwar nicht wählen, freue mich aber sehr für sie. Herzliche Grüsse Bettina Fahr

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